Wer in diesen Arbeitsbereichen aufgrund entsprechender Einschränkungen, pflegerischer Aufwendungen oder der Schwere seiner Behinderung nicht in einen Arbeitsprozess integriert werden kann, findet ebenso im Werkhaus, aber nun im Förderbereich der Werkstatt, seine Heimat und auch Teilhabe am Arbeitsleben. Ohne Produktionsdruck, mit der entsprechend notwendigen und auch möglichen Betreuung, Pflege und Begleitung, werden die Menschen hier durch eine erfahrene ergotherapeutische Fachkraft angeleitet. Ziel ist es, vor allem Lebensqualität und Lebensfreude erfahrbar werden zu lassen und eine den individuellen Einschränkungen entsprechend größtmögliche Selbstständigkeit zu ermöglichen.
Es werden hier gezielt einfache Tätigkeiten und Arbeitsschritte, wie sie z.B. beim „Filzen" oder „Schleifen" entstehen, zum Erüben motorischer und sensomotorischer Fähigkeiten eingesetzt, so dass nicht nur Beschäftigung praktiziert wird, sondern neben der individuellen Förderung auch wertzuschätzende Produkte für andere Menschen erzeugt werden, so dass das Selbstwerterleben auch der hier tätigen Menschen gestärkt wird. Wie in allen anderen Bereichen erfolgt auch hier eine regelmäßige Freistellung zur Nutzung von Therapien, begleitenden Maßnahmen und fachbezogenem Unterricht.